8. Etappe
Der Start in den Tag war gut: Das Zelt war komplett trocken, obwohl der Campingplatz in Masevaux an einem Bach liegt. Das Zusammenpacken lief auch schnell, sodass ich schon um 10 Uhr auf die Strecke gehen konnte.
Zuerst verlief die Route durch eine hügelige Gegend, bis ich bei Bretagne wieder auf den Weg neben dem Rhein-Rhone-Kanal einbog und dann entlang einem teils zweistöckigem Kanalsystem fuhr.
Deutlich merke ich, wie die Kraft in den Beinen nach einer immer kürzeren Strecke nachlässt und das Sitzen auch immer anstrengender wird. Zum Glück war es heute von den Temperaturen her sehr angenehm, wenn nicht wieder ein Schauer nach dem anderen sich abgeregnet hätte.
Auffällig sind hier in der Gegend die vielen Lehrstände, sowohl was Häuser als auch Ladengeschäfte angeht. Teilweise vergittert oder mit Brettern verschlagen. Die Atmosphäre in den Straßen wirkt ziemlich trist und verlassen.
Mein heutiger Zeltplatz in L’Isle-sur-le-Doubs wird deutlich von einem dahinter liegenden Fluss beschallt, wovon ich mir eine entspannte Nacht ohne Auto-, Disco-oder sonstigen Lärm verspreche. Dann dürfte die morgige Etappe nach Besancon kein Problem sein, bevor ich dann meine Fahrtrichtung stärker nach Süden richten werde.