18. Etappe
Die 18. Etappe war mit 30 Kilometern die kürzeste von allen. Aber jetzt bin ich nach insgesamt 21 Tagen und gut 1300 km am Meer in La Couronne angekommen und genieße den abendlich frischen Wind vom Meer. Der Moment, bei dem ich heute zum ersten Mal das Meer gesehen habe, war umwerfend!
Auf dem Trip konnte ich viele verschiedene Eindrücke sammeln und habe die landschaftlichen Veränderungen von Etappe zu Etappe sehr gut wahrnehmen können. Zwischendurch war der Gedanke, irgendwann mit dem Fahrrad tatsächlich am Mittelmeer anzukommen, ganz fern.
Ganz viele Leute auf den Straßen und Campingplätzen haben mich auf meine Tour angesprochen und waren oft skeptisch, ob das zu schaffen sei, haben mir aber immer weiter geholfen und mir viel Erfolg gewünscht. Und es ist zu schaffen 🙂
Wie geht es jetzt weiter? Jetzt schaue ich mich nach Leihautos um und fahren dann mit dem Rad und dem Anhänger im Gepäck nach Südtirol. Leihauto deshalb, weil die französische Bahn keine Fahrradanhänger erlaubt. Außerdem scheint in Frankreich generell die Fahrradmitnahme in Zügen nicht so einfach zu sein, worüber sich heute ein Franzose recht gut amüsiert hat. Es bleibt also noch etwas spannend.
Ich möchte mich bei allen, die meine Fahrt verfolg und mitgefiebert haben, herzlichst bedanken! Die vielen Zusprüche während der Tour haben mich sehr gefreut und motiviert, dran zu bleiben.
Bis bald!
2 Gedanken zu „18. Etappe“
Super Flo!
Hab auf Deine Zielankunft einen Espresso genossen.
Fühlt sich etwas an wie Masterarbeit 2.0 – nur entspannter?
Ich hab mich schon gefragt wie Du zurückfährst – dass die Bahn sich im Land der tour de France allerdings so anstellt ist schon bezeichnend…
Dann noch eine schöne Rückreise!
Stefan
So ist es richtig. Ich hab eine kühle Orangina genossen 😉
War schon nicht einfach, aber wird ja nicht benotet ist so 🙂
Danke Dir!
PS: Das Tretlager wurde zeitweise lauter, und seit Avignon wurde es wieder etwas leiser … Es beeinträchtigt aber nicht, also was soll’s…